Heilpflanze Hagebutte: Klein, aber oho!

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Leuchtend rot strahlen die kleinen Früchte an wilden Sträuchern: Reife Hagebutten haben im Herbst Saison – die kleinen Vitamin C-Bomben sind ideal, um Ihren Körper fit für die kälter und dunkler werdende Jahreszeit zu machen.

Nutzen Sie doch Ihren Herbst-Spaziergang, um Hagebutten zu sammeln. Diese wachsen an Hecken, im Gebüsch und an Böschungen – übrigens nicht nur in Europa, sondern auch in Nordafrika sowie in Vorder- und Mittelasien. Bis zu fünf Meter Höhe erreichen die Sträucher.

Je später im Herbst Sie die Hagebutten pflücken, desto süßer sind sie. Das Fruchtfleisch enthält neben viel Vitamin C die Vitamine A, B1 und B2. Hagebutten können Sie roh essen, nachdem Sie die Kerne – die so genannten Nüsschen – entfernt haben.

Sie können die Hagebutten aber auch zu Mus oder Konfitüre verarbeiten. Die Früchte sind widerstandsfähig, ihre wertvollen Inhaltsstoffe gehen im Kochtopf nicht verloren; daher sind Mus und Marmeladen ebenfalls reich an Vitamin C. Zum Würzen von Wildgerichten oder als süße Suppe eignen sich Hagebutten wunderbar, daneben lassen sie sich zu aromatischem Fruchtwein, Likör oder Tee verarbeiten – viele Früchteteemischungen bestehen größtenteils aus Hagebutten.

 

Tee aus den getrockneten roten Beeren und den Schalen ist vitaminreich und aufgrund seines hohen Gehaltes an Pflanzensäuren leicht harntreibend sowie abführend – Giftstoffe werden leichter ausgeschwemmt. Daher wirken Hagebuttentees wohltuend bei Blasen- und Nierenleiden sowie bei Erkältungskrankheiten. Bei akutem Fieber ist Hagebuttentee erfrischend und bringt Ihre Abwehrkräfte in Schwung.

Aus den Kernen gewonnenes Hagebuttenöl können Sie zur Hautpflege verwenden, als Bachblüte „Wilde Rose“ steht die Hagebutte für Hoffnung und Lebensfreude. Ganz schön vielseitig, diese roten Früchtchen!