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Maroni: ein vielfältiger Genuss

Köstlich sind die kulinarischen Düfte des Winters: Lebkuchen, Glühwein – und geröstete Edelkastanien, die je nach Region auch Keschde oder Maroni heißen. Bestimmt haben Sie die zart süßen, nussigen und etwas mehlig schmeckenden Maroni schon einmal auf einem Weihnachtsmarkt gekostet. Aber die braunen Früchtchen eignen sich noch zu viel mehr.

Vor allem Franzosen verwenden Kastanien zum Kochen, beispielsweise für Füllungen oder als Beilage zu Truthahn und Hase. Große Maroni kochen sie in Zuckersirup – bekannt als Marrons Glacés, glasierte Maroni. Zudem wird in Frankreich und Italien aus Kastanien Likör hergestellt, auf Korsika und in der Schweiz damit Bier gebraut. Ein weiteres Produkt ist mehrfach gemahlenes Maronimehl aus getrockneten und geschälten Kastanien; dieses findet in Gnocchi, Pasta, Brot, Polenta und Gebäck Verwendung. Als Dessert sind Castagnacci (Kastanienbrot), Necci (Pfannkuchen) und Ballotte (in Fenchelwasser gekochte Kastanien) bekannt. Als Südschweizer Spezialität gelten Vermicelles: Pürierte Esskastanien werden mit Butter, Läuterzucker, Kirschwasser sowie Vanillezucker verfeinert und zu spaghettiähnlichen Fäden gepresst. Pur, mit Schlagsahne oder auf Baiser gegessen ein himmlischer Genuss. Probieren Sie doch mal!

Bitte lächeln Tipp: Maroni enthalten viel Kalzium!
Maroni sind reich an Proteinen und gleichzeitig fettarm. 100 g frische Maroni enthalten 35 mg Kalzium – ein wichtiger „Baustoff“ für Ihre Zähne und Knochen.