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Fruchtig-frisches Frühlingsgemüse

Frühjahrszeit ist Rhabarberzeit! Das leicht säuerliche Gemüse lässt die Winterkilos purzeln und stimmt uns durch seinen fruchtig-frischen Geschmack auf die milde Jahreszeit ein.

Rhabarber findet zwar als Obst Verwendung, gehört aber zu den so genannten Knöterichgewächsen – und ist somit ein Gemüse. Die langen grünen bis roten Stangen können Sie von April bis Juni ernten. Ursprünglich stammen sie aus dem Himalaja, ehe sie schließlich im 18. Jahrhundert zu uns gelangten. Was für ein Glück, denn Rhabarber lässt sich nicht nur vielfältig zu diversen Köstlichkeiten verarbeiten, sondern ist zudem kalorienarm und gesund.

Pro 100 Gramm enthält das Gemüse im Schnitt nur 13 bis 14 Kilokalorien, dafür umso mehr Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, zahlreiche Ballaststoffe und eine Menge Vitamin C. Roh sollten Sie ihn allerdings nicht verzehren, denn Rhabarber enthält viel Oxalsäure, die bei übermäßigem Verzehr giftig wirken kann. Indem Sie den Rhabarber für die Verarbeitung gründlich schälen und kochen, können Sie den Oxalsäuregehalt jedoch mindern.

Kompott, Saft, Tarte, Marmelade, Tiramisu – die Liste ist lang, schließlich ist das Gemüse vielseitig einsetzbar. So findet Rhabarber nicht nur Verwendung als Süßspeise, sondern passt auch hervorragend zu salzigen Gerichten, wie beispielsweise zu Spargel oder zu grünem Salat. In Marmelade harmoniert er herrlich mit Erdbeere oder Vanille, in Kuchen kombinieren Sie ihn am besten mit feinem Baiser. Als Saft bringt er an warmen Tagen wohltuende Erfrischung – und den Frühlingshit schlechthin zaubern Sie, indem sie spritzigen Prosecco oder Sekt mit ein wenig Rhabarbersirup mischen. Wetten, dass Ihre Gäste der Rhabarbersecco als Aperitif bei Ihrer ersten Gartenparty der Saison lieben werden?

Rhabarber richtig lagern
Geernteten Rhabarber sollten Sie, ähnlich wie Spargel, in ein feuchtes Tuch schlagen und die Schnittstellen gut vor dem Austrocknen schützen. Rhabarber bitte nicht in Metall aufbewahren, da er den Metallgeschmack schnell annimmt. Rhabarber lässt sich übrigens sehr gut einfrieren: Die gewaschenen Stangen in beliebig große Stücke schneiden und portionsweise einfrieren.