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So geht effektive Zahnpflege

Welche Utensilien zur Zahnreinigung Sie Ihr Leben lang begleiten sollten
Zum Zähneputzen, das wissen wir seit Kindesbeinen, benötigen wir eine Zahnbürste und Zahnpasta. Zusätzlich sollten Hilfsmittel für die Pflege der Zahnzwischenräume zum Einsatz kommen. bitte lächeln bringt Ihnen die Basisbestandteile einer optimalen Mundhygiene näher und unterstützt Sie somit bei der Auswahl Ihrer individuellen Pflegeartikel.

Zahnbürste: Hand oder elektrisch?
Hier sind sich die Zahnmediziner einig: Bei richtigem Gebrauch ist die Überlegenheit der elektrischen Zahnbürste belegt. Dies gilt sowohl für Modelle mit runden, rotierenden Borsten als auch für Schallzahnbürsten. Wichtig ist der sanfte Umgang: Setzen Sie den Bürstenkopf locker am Zahnfleischsaum oder den Kauflächen an und verweilen Sie an jedem Zahn für einige Augenblicke – niemals Schrubben!

Elektrische Zahnbürsten dienen bei Kindern häufig als Motivationshilfe und gewöhnen sie spielerisch an das regelmäßige Putzen. Ältere Menschen profitieren ebenfalls von elektrischen Bürsten, denn mit den Jahren lassen Geschicklichkeit und Beweglichkeit nach.

Zahnpasta
Die erste Zahnpasta wurde bereits 1850 entwickelt, später vermarktet und zum Verkauf angeboten. Eine Basis aus verschiedenen Inhaltsstoffen und Grundsubstanzen ist bei jeder handelsüblichen Zahnpasta ähnlich. So enthält Zahnpasta

  • Putzkörper
  • Schaumstoffe
  • Bindemittel
  • Feuchthaltemittel
  • Konservierungsstoffe
  • Geschmacksstoffe und Aromen
  • Lebensmittelfarbstoffe
  • Zusatzstoffe wie therapeutische Wirkstoffe und antibakterielle Substanzen

Patienten wünschen sich von Ihrer Zahnpasta einen guten Ge­schmack – frisch, fruchtig oder auch neutral. Zudem sollte das Mundgefühl nach der Zahnpflege sauber und gut sein, die Zahnpasta aber auch schonend reinigen und verträglich sein; in jüngster Zeit gibt es verstärkt Zahnpasten mit einem speziellen Nutzen, beispielsweise bei Zahnfleischentzündung oder empfindlichen Zähnen, sowie mit besonderen Zusätzen wie Salzen, Grünem Tee oder Aloe Vera – aber auch besondere Geschmacksvariationen wie Cassis, Zitrus oder Pink Grapefruit. Wählen Sie ganz nach Ihrem Geschmack!

Pflege der Zahnzwischenräume
Die so genannte Interdentalraumpflege vernachlässigen viele von uns zu stark. Auf ein mangelndes Angebot an Pflegeartikeln kann dies nicht zurückzuführen sein – aber Interdentalraumpflege gilt als wenig Spaß machend und als in der eigenen Mundhöhle schwer umsetzbar. Zu Unrecht, denn Zahnseide ist erhältlich als Band, Tape oder Floss; es gibt sie ungewachst, gewachst oder beschichtet. Die Farbe kann ebenfalls variieren, im Handel finden Sie weiße, bunt eingefärbte und schwarze Zahnseide.

Zusammenfassung
Eine gute häusliche Mundhygiene ist unumgänglich, um die eigene Zahngesundheit zu fördern und die Zähne sowie das Zahnfleisch ein Leben lang gesund zu halten. Das derzeitige Angebot an Zahnpflegeutensilien umfasst Zahnbürsten, Zahnpasten, Interdentalpflegemittel, ergänzend auch Mundspüllösungen, Zahnpflegekaugummis, Zungenreiniger und Mundduschen. Sie als Patient werden nur die Hilfsmittel anwenden, mit denen Sie zu Hause gut zurechtkommen. Hilfestellung bei der Auswahl bietet Ihnen Ihr zahnärztliches Prophylaxeteam gern an.

Die richtige Zahnpasta

  • Benutzen Sie nicht mehr als eine erbsengroße Menge Zahnpasta
  • Verwenden Sie bei em­pfindlichen Zahnhälsen Sensitiv-Zahnpasta
  • Leiden Sie unter Entzündungen im Mundraum oder an Mundgeruch (Gingivitis, Parodontitis oder Halitosis), greifen Sie zu Zahnpasten mit anti­bakteriellen Zusätzen
  • Nehmen Sie homöopathische Mittel ein, ist eine mentholfreie Zahnpasta zu empfehlen
  • Whiteningprodukte sind nicht zur Daueranwendung geeignet, da diese die Zahnoberflächen zu sehr abschmirgeln können
  • Achten Sie auf einen zum An­wender passenden Fluor­idgehalt (die ppm-Angabe finden Sie auf der Ver­packung): Kinder max. 500 ppm, Jugendliche 1.000 bis 1.450 ppm, Erwachsene 1.450 bis 1.500 ppm.