Experten-Forum   |   Kontakt   |   Facebook

Im Bett nicht denken - Tipps für erholsamen Schlaf

Bestimmt kennen Sie das auch: Sie kommen nach einem anstren­genden Tag völlig erschöpft nach Hause – und wollen nur noch ins Bett und schlafen. Doch Ihr Kopf dreht sich weiter, die Gedanken wollen einfach keine Ruhe lassen.
So liegen Sie ewig wach und tun kein Auge zu.

Studien zu Folge leidet in Deutschland etwa ein Viertel der Menschen unter Schlafstörungen. So gilt die sogenannte Insomnie bereits als Volkskrankheit – Frauen sind meist häufiger betroffen als Männer. Doch wo liegen die Ursachen und wie finden Sie endlich wieder zu erholsamem Schlaf?

Möchten Sie Ihre Schlafstörungen effektiv bekämpfen, sollten Sie sich zuerst Gedanken über die Ursache machen. Sind Sie oft gehetzt? Tragen Sie Ihre Arbeitsaufgaben auch nach Feierabend mit sich herum? Sorgen Sie sich? Wenn Ihr Körper nachts keine Ruhe gibt, dann ist dies ein Warnhinweis für geistige Überlastung, sei es durch die Arbeit oder durch familiäre Probleme. Hinterfragen Sie Ihr Leben kritisch und machen Sie sich Notizen darüber, was Sie anstrengt und was Sie gerne ändern würden.

Wichtig für guten Schlaf sind außerdem die richtigen Rahmenbedingungen:

  • Regelmäßige Schlafzeiten: Gehen Sie erst schlafen, wenn Sie sich müde fühlen. Versuchen Sie, immer zur selben Zeit zu Bett zu gehen und aufzustehen – so entwickelt Ihr Körper einen gesunden Rhythmus.
  • Störfreie Umgebung: Ruhe und Dunkelheit sind Voraussetzungen für gesunden Schlaf. Nur so kann der Körper das Schlafhormon Melatonin freisetzen. Die Wahl der richtigen Matratze ist ebenfalls ausschlaggebend. Bauchschläfer benötigen eine härtere Matratze als Rücken- oder Seitenschläfer. Lüften Sie das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen. Bei ausreichend Sauerstoff und einer Temperatur von 18 Grad schlafen Sie am besten.
  • Abendrituale: Sei es Musik, ein wohltuendes Bad oder ein beruhigender Kräutertee – finden Sie Ihr abendliches Ritual. Dieses Ritual sollten Sie tagtäglich vor dem Zubettgehen durchführen. Der Körper gewöhnt sich daran und stellt sich automatisch auf Schlaf ein.
  • Bewegung und richtige Ernährung: Treiben Sie regelmäßig Sport – der baut Stress ab und lastet Sie körperlich aus. Die Fitnesseinheit sollte jedoch nicht zu spät am Abend stattfinden. Damit der Körper nachts ruhen kann und nicht arbeiten muss, sollten Sie zum Abendessen schwere oder rohe Kost vermeiden.

Haben Sie eine erholsame Nacht!